Viele Shopify-Händler, vor allem im B2B-Bereich, verkaufen auf Rechnung: Der Kunde bestellt, bekommt die Ware und zahlt innerhalb eines Zahlungsziels. Dafür braucht der Kunde die Rechnung vor der Zahlung.
Zwei Wege in Shopify
- Manuelle Zahlungsart wie „Rechnung“ oder „Überweisung“ im Checkout.
- Zahlungsbedingungen, zum Beispiel bei Entwurfsbestellungen oder B2B-Kunden: „Fällig bei Erhalt“ oder „Zahlbar innerhalb von 30 Tagen“.
In beiden Fällen ist die Bestellung zunächst nicht bezahlt.
Worauf es bei der Rechnung ankommt
- Endgültige Rechnung statt Proforma: Der Kunde braucht eine Rechnung, die er buchen und bezahlen kann.
- Fälligkeit: Das Fälligkeitsdatum sollte aus den Zahlungsbedingungen kommen oder aus deinem Standard-Zahlungsziel.
- Zahlungsaufforderung: Auf einer unbezahlten Rechnung sollte klar stehen, dass und bis wann zu zahlen ist.
- Keine Doppelrechnung: Wird die Bestellung später bezahlt, darf keine zweite Rechnung entstehen.
So macht es Invoice Autopilot
Unter Einstellungen › Erweitert › Kauf auf Rechnung legst du fest, woran die App Kauf auf Rechnung erkennt: an Zahlungsarten, an Tags oder an Shopify-Zahlungsbedingungen. Für solche Bestellungen erstellt die App die endgültige Rechnung schon bei Bestelleingang – mit Fälligkeit und Zahlungsaufforderung. Zahlungsbedingungen mit mehreren Fälligkeiten hält sie zur Prüfung an.
Mahnungen verschickt die App nicht; den Zahlungseingang prüfst du in Shopify oder in deiner Buchhaltung. Schritt für Schritt: Doku: Kauf auf Rechnung.