Invoice Autopilot › Häufige Fragen
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Invoice Autopilot. Mehr Details findest du in der Doku. Zur Doku
Allgemein
Was macht Invoice Autopilot?
Die App erstellt aus deinen Shopify-Bestellungen automatisch Rechnungen und Gutschriften als PDF/A-3 mit eingebetteter E-Rechnung (ZUGFeRD/Factur-X, Profil EN 16931) und prüft jeden finalen Beleg vor der Freigabe.
Für wen ist die App gedacht?
Für Shopify-Händler mit Sitz in der EU, vor allem in Deutschland, Österreich und den Nachbarländern. Ausfuhr und Reverse Charge erkennt die App automatisch für Verkäufer in der EU.
Wo bekomme ich die App?
Invoice Autopilot erscheint demnächst im Shopify App Store. Die Preise auf dieser Seite sind bis dahin vorläufig.
Brauche ich zusätzlich ein Buchhaltungsprogramm?
Nein. Die App gibt deine Belege per Monatsexport (PDF/XML-Paket und CSV) an die Steuerberatung oder dein Buchhaltungsprogramm weiter. Eine direkte Anbindung an DATEV, Lexware Office oder sevdesk gibt es nicht.
Rechnungen
Wann entsteht eine Rechnung?
Sobald Shopify eine Bestellung als bezahlt meldet – ab dem Startdatum, das du festlegst, und im Rahmen deiner Filter. Für Kauf auf Rechnung kann die Rechnung schon bei Bestelleingang entstehen.
Was passiert mit Bestellungen vor dem Startdatum?
Die App rechnet sie nicht von allein ab. Unter „Verlauf & Nachholen“ prüfst du ältere Bestellungen Seite für Seite und erstellst Rechnungen gezielt.
Kann ich eine Rechnung auch von Hand erstellen?
Ja. Unter „Rechnungen“ lädst du eine Bestellung, siehst die Vorschau und klickst auf „Rechnung erstellen“.
Verbraucht die Vorschau eine Rechnungsnummer?
Nein. Die Nummer reserviert die App erst bei der finalen Erstellung und nur, wenn Firmen- und Bestelldaten vollständig sind.
Was passiert, wenn Angaben fehlen?
Die App stoppt, bevor eine Rechnungsnummer vergeben wird, und zeigt dir den Grund mit dem nächsten Schritt – bei der Bestellung und im Automatik-Verlauf.
Kann ich eine fertige Rechnung ändern?
Nein, eine fertige Rechnung bleibt unverändert. Korrekturen nach einer Erstattung, Stornierung oder Reduzierung laufen über eine Gutschrift.
Gutschriften
Wann entsteht eine Gutschrift?
Wenn die Gutschrift-Automatik eingeschaltet ist, die Erstattung ab deinem Startdatum liegt, es zur Bestellung eine fertige Rechnung aus der App gibt, Geld zurückfließt und sich die Erstattung eindeutig zuordnen lässt. Dann erhält jede Erstattung eine eigene Gutschrift mit Bezug zur Originalrechnung. Hat die App eine Reduzierung schon über eine Storno- oder Korrekturgutschrift erfasst, entsteht für die spätere Auszahlung keine zweite Gutschrift. Andere Fälle – etwa Erstattungen bei stornierten Bestellungen ohne Storno-Automatik – zeigt die App zur Prüfung.
Was ist mit Teilerstattungen?
Eine Teilerstattung über die Positionen der Bestellung, bei der Geld zurückfließt und die Beträge zusammenpassen, bekommt eine Gutschrift für genau diese Positionen. Teilerstattungen ohne Angaben zu Positionen oder Versand und Erstattungen ohne Geldfluss zeigt die App zur Prüfung.
Und bei Stornierungen?
Optional erstellt die App eine volle Gutschrift bei Stornierung, wenn kein Geld mehr beim Shop liegt, und eine Korrekturgutschrift, wenn eine abgerechnete Bestellung eindeutig reduziert wurde.
E-Rechnung
Welches E-Rechnungsformat erstellt die App?
ZUGFeRD/Factur-X im Profil EN 16931, eingebettet in ein PDF/A-3. Menschen lesen das PDF, Buchhaltungsprogramme die XML.
Was steht im Prüfbericht?
Ob die XML dem Profil EN 16931 und dessen Geschäftsregeln entspricht, ob das PDF/A-3 gültig ist und ob die XML richtig eingebettet ist. Er bestätigt Format und Regeln, nicht die steuerliche Einordnung.
Gibt es XRechnung oder Peppol?
Nein. Brauchst du XRechnung oder Peppol für einzelne Kunden, etwa Behörden, nutzt du dafür ein anderes Werkzeug.
Muss ich als Händler für Privatkunden E-Rechnungen ausstellen?
Rechnungen an Privatkunden sind von der Pflicht nicht betroffen. Invoice Autopilot erstellt trotzdem für jede Bestellung dieselbe E-Rechnung; das vereinfacht die Erstellung. Elektronisch übermitteln darfst du Rechnungen an Privatkunden nur mit deren Zustimmung.
Kunden
Wie bekommen Kunden ihre Rechnung?
Im neuen Kundenkonto, auf der Bestellstatusseite und über einen Link, den du in die Shopify-Bestellbestätigung und spätere Shopify-Mails einfügst.
Verschickt die App E-Mails?
Nein. Die App nutzt deine Shopify-Benachrichtigungen. Für eigene E-Mails, etwa über Shopify Flow oder Klaviyo, gibt es eine Textvorlage zum Kopieren.
Funktioniert es mit klassischen Kundenkonten?
Der Download im Kundenkonto braucht die neuen Kundenkonten von Shopify. Der Link in der Bestellbestätigung funktioniert unabhängig davon.
In welchen Sprachen erscheinen die Belege?
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch oder Spanisch. Die App selbst ist auf Deutsch und Englisch.
Steuern
Woher kommen die Steuersätze?
Aus Shopify. Die App legt keine eigenen Steuersätze fest, ordnet aber jede Position einer Steuerkategorie zu. Nur bei Versandkosten mit gemischten Steuersätzen teilt sie den Versand nach deiner Einstellung auf die Sätze auf; der Bruttobetrag bleibt gleich.
Erkennt die App Reverse Charge und Ausfuhr?
Ja, für Verkäufer mit Sitz in der EU, mit einem Hinweistext auf der Rechnung. Unklare Fälle mit 0 % Umsatzsteuer hält die App standardmäßig zur Prüfung an.
Prüft die App USt-IdNrn. online (VIES)?
Nein, nur das Format. Ob Reverse Charge tatsächlich gilt, verantwortest du.
Funktionieren gemischte Steuersätze wie 7 % und 19 %?
Ja, über getrennte Positionen; wie die Versandkosten aufgeteilt werden, legst du fest. Mehrere Steuersätze auf einer einzelnen Produktposition werden nicht unterstützt.
Unterstützt die App OSS?
Die App übernimmt die Steuersätze, die Shopify je Land berechnet. Eine eigene Überwachung der OSS-Lieferschwelle oder OSS-Meldungen gibt es nicht.
Preise und Daten
Was zählt als Beleg?
Jede fertige Rechnung und jede fertige Gutschrift. Vorschauen, Entwürfe und Downloads zählen nicht.
Was passiert über dem Inklusivvolumen?
Die Erstellung geht weiter; weitere Belege berechnet Shopify laut deinem Tarif pro Beleg. Ab 80 % Verbrauch weist die App darauf hin.
Was passiert bei einer Deinstallation?
Etwa 48 Stunden nach der Deinstallation fordert Shopify die Löschung der Shopdaten an; dann löscht die App alle gespeicherten Belege dieses Shops endgültig. Lade dein Archiv vorher herunter – die gesetzliche Aufbewahrung liegt bei dir.