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E-Rechnungspflicht 2025 bis 2028: Was Shopify-Händler wissen müssen

Ab wann du E-Rechnungen empfangen und ausstellen musst, welche Ausnahmen gelten und welche Formate zählen – kurz und verständlich.

Veröffentlicht am 6. Oktober 2026

Seit 2025 verändert die E-Rechnungspflicht in Deutschland, wie Unternehmen Rechnungen austauschen. Für Shopify-Händler ist die wichtigste Nachricht: Rechnungen an Privatkunden sind nicht betroffen. Verkaufst du aber auch an andere Unternehmen in Deutschland, solltest du die Fristen kennen.

Dieser Artikel ist eine allgemeine Übersicht, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Einzelfälle klärst du mit deiner Steuerberatung.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das ein Programm automatisch lesen kann und das der europäischen Norm EN 16931 entspricht. Ein normales PDF ist keine E-Rechnung, auch wenn es per E-Mail kommt. Anerkannte Formate sind zum Beispiel XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 – außer den Profilen MINIMUM und BASIC-WL. Daneben sind andere strukturierte Formate möglich, wenn Aussteller und Empfänger sie vereinbaren und sie mit der Norm interoperabel sind.

Die Fristen

Ab Was gilt
1. Januar 2025 Alle Unternehmen in Deutschland müssen E-Rechnungen empfangen können. Ein E-Mail-Postfach genügt.
2025 und 2026 Übergangszeit: Rechnungen an andere Unternehmen dürfen noch auf Papier oder – mit Zustimmung des Empfängers – in anderen elektronischen Formaten wie PDF verschickt werden.
1. Januar 2027 Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz müssen Rechnungen an andere inländische Unternehmen grundsätzlich als E-Rechnung ausstellen. Kleinere Unternehmen dürfen 2027 noch die bisherigen Formen nutzen.
1. Januar 2028 Grundsätzlich müssen alle Unternehmen Rechnungen an andere inländische Unternehmen als E-Rechnung ausstellen.

Ausnahmen

Keine E-Rechnung nötig ist unter anderem bei:

  • Rechnungen an Privatkunden (B2C),
  • Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto (einschließlich Umsatzsteuer),
  • Rechnungen von Kleinunternehmern,
  • Fahrausweisen.

Was heißt das für deinen Shopify-Shop?

  • Verkaufst du nur an Privatkunden, musst du keine E-Rechnungen ausstellen. Empfangen musst du sie trotzdem können, zum Beispiel für Rechnungen deiner Lieferanten.
  • Verkaufst du auch an Unternehmen in Deutschland, brauchst du spätestens ab 2027 oder 2028 E-Rechnungen für diese Bestellungen.
  • Ein Format für alle: Ist jede Rechnung ohnehin eine E-Rechnung, vereinfacht das die Erstellung. Für Privatkunden und andere Fälle außerhalb der Pflicht gilt aber weiter: Elektronisch übermitteln darfst du die Rechnung nur mit Zustimmung des Empfängers.

So macht es Invoice Autopilot

Invoice Autopilot erstellt jede finale Rechnung und Gutschrift als PDF/A-3 mit eingebetteter ZUGFeRD-/Factur-X-XML im Profil EN 16931 – egal ob für Privat- oder Geschäftskunden. Menschen lesen das PDF, Buchhaltungsprogramme die XML. Vor der Freigabe prüft die App jeden Beleg technisch und speichert einen Prüfbericht. Mehr dazu in der Doku zur E-Rechnung.

Quellen